Strumpf-Schatulle

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Nachfolgend haben wir einige Begriffe der Strumpfwarenbranche für Sie näher erklärt:

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Alpaka:
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Wolle des südamerikanischen Alpaka-Lamas. Alpaka-Wolle hat einen hervorragenden Wärmegrad.

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Baumwolle:
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Weiche Samenhaare der Baumwollpflanze aus der Familie der Malvengewächse. Ihre Eigenschaften machen sie zum wichtigen Basismaterial für Strümpfe und Socken.
 
Baumwolle ist:

  luftdurchlässig

  Wasser und Körperflüssigkeit aufsaugend

  außerordentlich reissfest
 
Die besten Baumwollsorten sind die Mako-Baumwolle aus Ägypten und die Lousiana-Baumwolle aus Amerika.
 
Die Veredelung erfolgt durch Mercerisierung der Faser (siehe auch: Mercerisieren)

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Computermuster:
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Strumpfdesign, das auf - zumeist italienischen oder koreanischen - Maschinen hergestellt wird, die mit elektronischen Mustereinrichtungen ausgestattet sind. Auf diesen "Computermaschinen" können äußerst vielfältige Motive gestrickt werden.

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Decitex (dtex):
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Maßeinheit für Gewicht und Stärke des verarbeiteten Garnes. Bsp: 22 dtex bedeutet: 10.000 Meter Garn wiegen 22 Gramm. Je niedriger die dtex-Zahl, desto transparenter ist die Feinstrumpfware.

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Denier (den):
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Ähnliche Maßeinheit wie dtex: Bsp: 9.000 Meter Garn wiegen 20 Gramm. Das bisher niedrigste Denier-Minimum liegt bei 5 den. 60 den - Strumpfhosen gelten als blickdicht.

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Denim:
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Strapazierfähiger, meist blauer Baumwollstoff, der vor allem für Jeans verarbeitet wird.

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Doppelzylinder- Qualität:
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Stricktechnik mit mehreren Zylindern. Doppelzylinderstrumpfwaren sind meist enger und stärker gestrickt als sog. Einzylinderartikel.

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Elasthan:
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Sammelbegriff für elastische Fäden, die Geweben und Maschenstoffen Rücksprungkraft und damit weniger Knitteranfälligkeit geben. Elasthan bewirkt Glanz, Elastizität und Haltbarkeit. Es wird niemals allein verarbeitet, sondern immer in Kombination mit anderen Materialien. Die bekanntesten Markennamen sind Dorlastan (Bayer) und Lycra (DuPont)

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Filetmuster:
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Mustereffekt durch das Übertragen bestimmter Maschen auf eine der benachbarten Nadelmaschen.

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Füßlinge:
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Durch die Schuhmode und die heißen Sommer wieder neu entdeckter Strumpfartikel, der im geschlossenen Schuh nicht sichtbar ist und den Fuß vor Blasen schützt.

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Gekettelte Spitze:
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Eine Spitze die nicht einfach abgenäht wird, sondern bei der jede einzelne Masche vom Kettelfaden erfaßt wird.

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Gummilose Strümpfe:
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Sind Socken ohne Abschlußgummi. Durch spezielle Rippenkonstruktion ( meist 1:1 Rippe ) wird Rutschfestigkeit erreicht.

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Jacquard:
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Aufwendige Muster bei Geweben und Maschenwaren.

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Krepp:
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Sammelbegriff für alle textilen Flächengebilde, die durch überdrehte Garne (Grepe) ein körniges, narbiges Oberflächenbild erhalten.

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Lycra:
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Handelsname für Elasthangarne der Firma Du Pont.

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Mercerisieren:
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Veredlungsverfahren bei dem Baumwolle durch Behandlung mit Natronlauge ein dauerhafter Glanz verliehen wird. Die Faser wird gestreckt und somit glatter, dichter und fester.

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Microfasern:
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Fasern und Filamente (Fäden) aus Chemiefasern wie Polyamid und Polyester die extrem fein sind.
Diese extreme Feinheit sorgt für sehr weiche, samtige Strumpfwaren.

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Nylon:
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Chemiefaser von Du Pont. Sie ist im wesentlichen den Eigenschaften der Naturseide nachempfunden.
 
Nylon besitzt:

  hohe Reißfestigkeit

  hohe Bruchdehnung

  gute Scheuerfestigkeit

  gute Anfärbbarkeit.

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Polyamid:
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In Textilien verwendete thermoplastische Kunstfaser. Polyamid wird hergestellt aus organischen Säuren und Aminen. Es ist äußerst formbeständig.

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Polyacryl (Acryl):
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Endlosfäden und Fasern, hergestellt durch Polymerisation. Polyacrylfäden sind elastisch, knitterfest und grifffest. (Wollähnlicher Griff)
Handelsbezeichnungen sind z.B. Dralon oder PAN.

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Polyester:
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Chemifaser mit sehr geringer Feuchtigkeitsaufnahme (schnell trocknend), knitterarm, formbeständig und pflegeleicht.
Handelsbezeichnung, z.B. Diolen, Trevira.

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Rosso-Naht:
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Meist wulstige Naht an der Sockenspitze. Im Gegensatz zur gekettelten Spitze wird bei der Rosso-Naht nicht jede Masche der Socke beim Vernähen erfaßt.

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Satin Sheers:
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